Contour Integral

System Mira Contour Integral

 

 

Das Holz-Aluminium System MIRA bietet mit einem

vielfältigen Profilsortiment maßgeschneiderte Lösungen

für jede Anforderung vom Wohngebäude bis zum

Objektbau. Hinter klassischer, flächenversetzter Optik

steckt grundsolide Technik mit hervoragenden

Kennwerten.

 

Systemschnitt und Wärmedämmung

 

1Psi-Wert: Abstandhalter Thermix TX.N; Ug Wert: 0,6 W/m2K;Elementgröße: 1230 x 1480 mm; Holzart: Fichte; Holzbautiefe: 68 mm

MIRA contour integral - Systembeschreibung

 

Das System GUTMANN MIRA contour integral kann in Doppelfalz-, Einfalz- bzw Schrägfalzkonstruktion ausgeführt werden

GUTMANN MIRA contour integral kann in klassischem Stil mit kleinen Veränderungen im Holzflügel auf den flächenversetzten Holzquerschnitt System GUTMANN MIRA aufgesetzt werden

Die Profile setzen mit kleinen Radien an der Sichtkante klare Linien

Schmale Rahmenansichten mit verdeckt liegendem Flügel zeichnen das System aus

Das System besticht durch gute Wärmedämmung

Das Zubehörprogramm kann aus dem System GUTMANN MIRA ohne Einschränkungen verwendet werden

Konstruktionsbeschreibung

Profilserie zum Herstellen von Holz-Alu-Systemen mit gleichen Holzdicken am Flügel und Rahmen System MIRA contour integral.

Technische Anforderungen und systemspezifische Nachweise

Die Aluminium-Profile sind aus EN AW-6060 T66 in Eloxalqualität und gemäß DIN EN 755 und DIN EN 12020 anzubieten. Die Ausführung muss nach den einschlägigen Normen und Richtlinien, den anerkannten Regeln der Technik und den Angaben des Systemgebers erfolgen.

SchlagregendichtheitKlasse 9a*

LuftdurchlässigkeitKlasse 4*

BedienkräfteKlasse 2

Eignung für RAL geprüfte FensterSystemnachweis

Eignung als absturzsichere Verglasung, TRAV 01/2003

Belastbarkeit 10,0 kN/m

* muss auch für die unsichtbar verschraubte Glasleiste sein, sofern dies ausgeführt wird.

 

Wärmedämmung des Rahmens z.B. Fichte, U - Werte nach DIN 10077-2:2003-10, Uf = 1,1 W/m²K je nach Profilgeometrie

Gefordertes Grundsystem

Holzkonstruktion

Die Holzkonstruktion ist gemäß den Anforderungen der DIN 68121 auszuführen. Die Flügel sind mit angefräster Glasleiste, Festverglasungen mit verschraubter Glasleiste vorzusehen. Das System muss eine unsichtbar verschraubte Festverglasung ermöglichen.

Ausführung Festverglasung:

Optional:

Glasleiste sichtbar verschraubt

Glasleiste unsichtbar verschraubt

Der Isolierglas-Randverbund wird zweiseitig im Holzfalz aufgenommen.

Einnutungen in die Holzprofile zur Aufnahme der Aluminiumprofile sind unzulässig.

Aluminium-Rahmen

Es ist ein flächenbündiges System mit integriertem, verdecktliegendem Flügel anzubieten. Die Ansichtsbreite des Rahmens beträgt an der Hauptkontur 88 mm, die Stärke des sichtbaren Aluminium-Überschlages beträgt nur 10 mm. Die Flügelverglasung ist mit einer außen angeordneten Glasleiste auszuführen, die das Glas umlaufend einfasst. Systeme, die als äußere Glaseinfassung nur Dichtungen verwenden, sind nicht zulässig.

Die Ausführung der Aluminium-Rahmen muss wahlweise mit mechanischer oder verschweißter Verbindung möglich sein.

Folgende Ausführung ist vorgesehen:

Optional:

mechanische Verbindung (verstanzt )

geschweißte Verbindung

Befestigung des Aluminium-Rahmens

Die Befestigung des Aluminium-Rahmens auf dem Holzrahmen erfolgt über demontierbare Dreh- und Drehklipshalter aus hochwertigen,

temperaturbeständigen Kunststoffen wie schlagzäh modifiziertes POM. Am Flügel werden grundsätzlich Drehhalter eingesetzt. Eine spannungsfreie Dehnung der Aluminiumschale zum Holzteil und die vollflächige Hinterlüftung des Spaltes zwischen Holz- und Alu-Rahmen muss sichergestellt sein. Der Spalt muss daher mit mindestens 4 mm Abstand ausgeführt werden. Zur genauen Maßpositionsbestimmung müssen die Halter mit eingegossenem Abstandsnoppen vorgerichtet sein.

Dichtungen

Am Blendrahmen ist eine umlaufende, eck-vulkanisierbare Dichtung aus APTK zwischen Holz-Rahmen und Holz-Flügel einzubauen. Bei großer Schlagregenbeanspruchung muss optional eine Dichtung zwischen Alu-Rahmen und Alu-Flügel unten quer montierbar sein.

 

Die Verglasung muss außenseitig mit einer umlaufenden APTK-Trockenverglasungs-dichtung erfolgen können. Die Dichtlippe am Glas darf nicht breiter als 5 mm sichtbar sein. Keildichtungen als äußere Verglasungsdichtung sind nicht zulässig. Innenseitig muss eine Trockenverglasung mit APTK-Dichtungen in abgestuften Dichtungsdicken ausführbar sein. Das System muss außen- wie innenseitig optional als Nassverglasung ausführbar sein.

Folgende Ausführung ist vorgesehen:

Optional:

 

Trockenverglasung:

- aussen

- innen

 

Nassverglasung:

- aussen

- innen