Mira System

System Mira

 

 

Das Holz-Aluminium System MIRA bietet mit einem vielfältigen Profilsortiment maßgeschneiderte Lösungen für jede Anforderung vom Wohngebäude bis zum

Objektbau. Hinter klassischer, flächenversetzter Optik steckt grundsolide Technik mit hervoragenden Kennwerten.

 

Systembeschreibung

 

Holz-Aluminium Systeme

 

GUTMANN MIRA

 

→ Das System GUTMANN MIRA kann sowohl in Doppelfalz-, Einfalz- als auch in Schrägfalzkonstruktion

ausgeführt werden

→ Die Profile sind mit Radien an der Sichtkante und für spezielle architektonische Ansprüche

auch in kantiger Optik lieferbar

→ Eine Vielfalt an Kämpfer- und Setzholzprofilen für optimale Profilstöße sowie optimierte

Bauanschlusslösungen runden die Produktlinie ab

→ Dank der bewährten Befestigungstechnik überzeugt das System mit einer montagefreundlichen

und vor allem wirtschaftlichen Befestigung der Aluschalen auf dem Holzteil

→ Die zur Verfügung stehenden Sockelhöhen ermöglichen den Ausgleich verschiedener

Holzüberschläge

→ Ein breites Spektrum an Dichtungen bietet für jeden Anwendungsbereich die optimale

Lösung

→ Die Ausführung als Verbundflügelkonstruktion, Flügelvariante oder Schrägfalzkonstruktion

bietet weitere Möglichkeiten der Fenstergestaltung. Die Rahmenverbindungen sind geschweißt

oder mit stabilen gestanzten Eckverbindungen erhältlich.

→ Das System ist für die Ausführung in der Verbindung Holz/Baubronze mit gestanzter

Eckverbindung ebenfalls bestens geeignet

Konstruktionsbeschreibung

Profilserie zum Herstellen von Holz-Alu-Systemen mit gleichen Holzdicken am Flügel und Rahmen System MIRA.

Technische Anforderungen und systemspezifische Nachweise

Die Aluminium-Profile sind aus EN AW-6060 T66 in Eloxalqualität und gemäß DIN EN 755 und DIN EN 12020 anzubieten. Die Ausführung muss nach den einschlägigen Normen und Richtlinien, den anerkannten Regeln der Technik und den Angaben des Systemgebers erfolgen.

SchlagregendichtheitKlasse 9a*

LuftdurchlässigkeitKlasse 4*

BedienkräfteKlasse 2

Eignung für RAL geprüfte FensterSystemnachweis

Eignung als absturzsichere Verglasung TRAV 01/2003

Belastbarkeit 10,0 kN/m

* muss auch für die unsichtbar verschraubte Glasleiste sein, sofern dies ausgeführt wird.

Wärmedämmung des Rahmens z.B. Fichte, U - Werte nach DIN 10077-2:2003-10, Uf = 1,1 W/m²K je nach Profilgeometrie

Gefordertes Grundsystem

Holzkonstruktion

Die Holzkonstruktion ist gemäß den Anforderungen der DIN 68121 auszuführen. Die Flügel sind mit angefräster Glasleiste, Festverglasungen mit verschraubter Glasleiste vorzusehen. Das System muss eine unsichtbar verschraubte Festverglasung ermöglichen.

Ausführung Festverglasung:

Optional:

Glasleiste sichtbar verschraubt

Glasleiste unsichtbar verschraubt

Der Isolierglas-Randverbund wird zweiseitig im Holzfalz aufgenommen.

Einnutungen in die Holzprofile zur Aufnahme der Aluminiumprofile sind unzulässig.

Aluminium-Rahmen

Es ist ein flächenversetztes System anzubieten. Der Versatz zwischen Blendrahmen und Flügel muss 15 mm betragen. Am Stoß zwischen Rahmen-Profil und Setzholz, sowie zwischen Setzholz- und Kämpfer-Profil muss jeweils ein Versatz von 2 mm hergestellt werden. Die umlaufenden Rahmen- und Flügel-Profile müssen eine Rundung der Profilkante mit Radius 5 oder 2 mm, die elementteilenden Profile einen Radius von 2 mm aufweisen. Flügelprofile sind zur Erhöhung der Steifigkeit im Verglasungsbereich mit einer Hohlkammer auszubilden. Die Entwässerung des Falzbereiches erfolgt durch verdeckte Stanzungen im unteren Profilquerstück. Optional muss eine sichtbare Entwässerung mit Abdeckkappe im Farbton des Alurahmens möglich sein. Die Ausführung der Aluminium-Rahmen muss wahlweise mit mechanischer oder verschweißter Verbindung möglich sein.

Folgende Ausführung ist vorgesehen:

Optional:

mechanische Verbindung (verstanzt )

geschweißte Verbindung

Befestigung des Aluminium-Rahmens

Die Befestigung des Aluminium-Rahmens auf dem Holzrahmen erfolgt über demontierbare Dreh- und Drehklipshalter aus hochwertigen, temperaturbeständigen Kunststoffen wie schlagzäh modifiziertes POM. Am Flügel werden grundsätzlich Drehhalter eingesetzt. Eine spannungsfreie Dehnung der Aluminiumschale zum Holzteil und die vollflächige Hinterlüftung des Spaltes zwischen Holz- und Alu-Rahmen muss sichergestellt sein. Der Spalt muss daher mit mindestens 4 mm Abstand ausgeführt werden. Zur genauen Maßpositionsbestimmung müssen die Halter mit eingegossenem Abstandsnoppen vorgerichtet sein.

Dichtungen

Am Blendrahmen ist eine umlaufende, eck-vulkanisierbare Dichtung aus APTK zwischen Holz-Rahmen und Holz-Flügel einzubauen. Bei großer Schlagregenbeanspruchung muss optional eine Dichtung zwischen Alu-Rahmen und Alu-Flügel unten quer montierbar sein.

Die Verglasung muss außenseitig mit einer umlaufenden APTK-Trockenverglasungs-dichtung erfolgen können. Die Dichtlippe am Glas darf nicht breiter als 5 mm sichtbar sein. Keildichtungen als äußere Verglasungsdichtung sind nicht zulässig. Innenseitig muss eine Trockenverglasung mit APTK-Dichtungen in abgestuften Dichtungsdicken ausführbar sein. Das System muss außen- wie innenseitig optional als Nassverglasung ausführbar sein.

Folgende Ausführung ist vorgesehen:

Optional:

Trockenverglasung

- aussen

- innen

Nassverglasung

- aussen

- innen